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18 Februar 2013

THE BIRD REPEATER

 

Als er 1721 geboren wurde, war Pierre Jaquet-Droz – der spätere Gründer des gleichnamigen Ateliers – vor allem eines: ein Kind des Schweizer Jura. In diesen Tälern, die auch heute noch als Wiege der hochwertigen Schweizer Uhrmacherkunst gelten, spielt sich das Leben im Einklang mit der umliegenden Natur ab. Die Jahreszeiten folgen aufeinander wie das Gezwitscher der vorbeiziehenden Vögel. Der Gesang dieser Tiere, der im Zeitalter der Aufklärung für eine große Begeisterung zwischen Naturalismus und Eitelkeit sorgte, hat zweifelsohne die Sommermonate des jungen Wunderkindes am Wasserfall Saut du Doubs geprägt.

Als ebenso zauberhafte wie freie und faszinierende Kreaturen begeisterten die Vögel die Menschen jener Epoche, und der junge Uhrmacher wusste von Anfang an, wie er diesen Trend zu seinem Vorteil nutzen konnte. Denn Pierre Jaquet-Droz war nicht nur ein begnadeter Uhrmacher, sondern auch ein kühner Unternehmer und Ästhet, der es verstand, den Geschmack seiner Zeit einzufangen. In einer Epoche, in der die Enzyklopädie geschrieben wurde, die Wissenschaft sich als erfolgreiche Disziplin durchgesetzt hatte und die industrielle Revolution nahte, nahm sich Pierre Jaquet-Droz in seinem Beruf einer besonders großen Herausforderung an: der Entwicklung lebensecht wirkender Nachbildungen. Seine Automaten, die heute im Museum für Kunst und Geschichte in Neuenburg ausgestellt sind – die Organistin, der Schreiber und der Zeichner – sorgten bei vielen adligen Kunden der damaligen Zeit für atemloses Staunen.

Doch kam auch die Natur bei diesem einzigartigen Konzept nicht zu kurz, wie insbesondere die Vögel beweisen. Ähnlich einem Wissenschaftler, der zum besseren Verständnis seines Studienobjektes sich intensiv mit diesem beschäftigt, machten sich auch Pierre Jaquet-Droz und seine Nachfolger einen Namen durch ihre ausgetüftelten Serien aus länglichen Tischuhren. Bestens informiert über die neuesten Innovationen im Bereich der Miniaturisierung, verblüfften sie ihre Kunden schon kurz darauf mit eindrucksvollen „singenden“ Uhren. Den zunächst in authentische Vogelkäfige integrierten Kreationen kam die Weiterentwicklung der Miniatur-Uhrmacherei zunutze, und so fanden sie sich schon bald in Armbanduhren und Tischuhren von ebenso geringen wie raffinierten Proportionen wieder. Als wahre Stars ihrer Zeit bezauberten die „Vögel“ des berühmten Bauernhofes (La Ferme de Sur le Pont) in La Chaux-de-Fonds nicht nur als Meisterwerke der Mechanik, sondern auch durch ihre für die damalige Zeit typischen dekorativen Merkmale. Feinste Emailarbeiten für die unterschiedlichen Nuancen des Federkleids, Gold, Perlen und Edelsteine – nur die hochwertigsten Werkstoffe wurden für diese außergewöhnlichen Uhren verwendet, die Jaquet-Droz jenes internationales Renommee bescherten, das bis zum heutigen Tage anhält.

THE BIRD REPEATER

Seit vielen Jahren widmen sich die Ateliers der Marke den Vögeln und erwecken sie zum Leben – ob durch einen Maler auf einer Leinwand oder durch einen Kunsthandwerker, der sein reliefartiges Dekor auf ein Zifferblatt appliziert.

Jaquet Droz bietet nunmehr eine neue Dimension des ältesten Traumes der Menschheit – des Fliegens – und setzt mit The Bird Repeater neue Maßstäbe in der Uhrmacherkunst. Der von den Kunsthandwerkern des Hauses entworfene, außergewöhnliche Zeitmesser vereint auf ebenso kostbare wie verblüffende Weise die Geschichte, das Savoir-faire und die geballte kreative Schaffenskraft von Jaquet Droz.

Den Mittelpunkt des Bird Repeater, der als wahrhaft aufregender Blickfang für Verblüffung sorgt, bildet ein Meisenpärchen, das Symbol der Jura-Region, der Heimat von Pierre Jaquet-Droz. Die beiden Vögel sitzen über einem Nest, in dem sich ihr Nachwuchs befindet. Als weiterer Verweis auf die Herkunft der Manufaktur ziert ebenfalls der Wasserfall Saut du Doubs das Zifferblatt dieses neuen Meisterwerks der Uhrmacherkunst. Dank einer unvergleichlich komplexen Mechanik erwacht diese vollends bewegliche, dreidimensionale Darstellung im wahrsten Worte zum Leben. Während der eine Vogel sich hinunterbeugt, um seinen Nachwuchs mit dem Schnabel zu füttern, breitet der andere Vogel seine Flügel aus, die durch ihre zahlreichen Farbnuancen bestechen. Des Weiteren öffnet sich eines der Eier im Nest, um den Kopf eines Jungvogels erscheinen zu lassen, und im Hintergrund fließt unaufhörlich das Wasser des Wasserfalls.

Als Automat, dessen Nockenvorrichtung eine Technologie aus dem Zeitalter der Aufklärung darstellt, beanspruchte der Bird Repeater bei seiner Entwicklung das gesamte Können aller Berufszweige des Kunsthandwerks. Die Graveure und Maler des Hauses haben Hand in Hand gearbeitet, um dem Federkleid die Farben Gelb, Blau, Weiß und Schwarz zu schenken, für ein ausgewogenes Verhältnis der Volumen zu sorgen, den Grashalmen des Nestes eine besondere Finesse zu verleihen und die ganze Darstellung realistisch wirken zu lassen. Insgesamt bewegen sich acht verschiedene Elemente in perfektem Einklang: die Kopf- und Flügelbewegungen der Vögel, die Bewegung des Jungvogels, das sich öffnende Ei, das fließende frische Wasser …

Getreu den extrem hohen Ansprüchen des Hauses hat Jaquet Droz den Bird Repeater mit einer der atemberaubendsten Komplikationen der Haute Horlogerie ausgestattet: die Minutenrepetition. Ein einziger Knopfdruck genügt, um das Schlagen von Stunden, Viertelstunden und Minuten zu hören und die faszinierenden Bewegungen zu starten. Die Klangweite und die Vielfalt ihres Kathedralenschlags, der zwei Türmen im Uhrwerk zu verdanken ist, sind ebenso unübertroffen wie das komplexe Glockenspiel, das sich in einem nur 18,4 mm hohen Goldgehäuse mit einem Durchmesser von 47 mm befindet.

Der mit einer Gangreserve von 48 Stunden ausgestattete und aus 508 Bauteilen bestehende The Bird Repeater ist in zwei unterschiedlichen Versionen erhältlich, entweder aus Weißgold mit Diamanten oder aus Rotgold. Beide Modelle sind exklusiv auf jeweils 8 Exemplare limitiert. Als Ergebnis einer zwei Jahre währenden Entwicklungsarbeit zeugt dieses neue, umwerfende Meisterwerk der Uhrmacherkunst – das wahrhaft seinesgleichen sucht – einmal mehr von der unvergleichlichen Philosophie der Marke Jaquet Droz: wie kein anderer die Poesie der Zeit zum Leben erwecken.

Während der Bird Repeater bereits vollendet ist, arbeitet die Manufaktur gegenwärtig an der Fertigstellung einer Kreation, die eine Krönung ihrer legendären Verbindung mit der Welt der Vögel darstellt und auf der Baselworld 2013 präsentiert wird. Die Zeit aus La Chaux-de-Fonds wird – wie der Gesang der Meisen und das Murmeln des Wasserfalls Saut du Doubs – auch weiterhin für atemloses Staunen sorgen.

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