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Die Geschichte
von Jaquet-Droz und Leschot

1721
1721

DER BEGINN

Pierre Jaquet Droz wird 1721 auf dem kleinen Bauernhof Sur le Pont in La Chaux-de-Fonds geboren. Über die Vorfahren seiner Familie, die Brandt-di-Grieurins, die Sandoz und die Roberts, beginnt er sich ernsthaft für die Uhrmacherkunst und die Präzisionsmechanik zu interessieren. Eine wahre Offenbarung für ihn, wie sich herausstellen sollte.

1738
1738

DAS ERSTE ATELIER

Von 1738 bis 1747 widmet sich Pierre Jaquet Droz voll und ganz den Arbeiten der Uhrmacherei. Er realisiert eine vollständige Serie von Standuhren, deren immer fortschrittlichere Uhrwerke bereits allen bis dahin gefertigten Werken überlegen sind. Seine handwerkliche Geschicklichkeit, seine große Sorgfalt und seine Gewissenhaftigkeit gepaart mit einer von den Prinzipien der Mechanik durchdachten Umsetzung spornen ihn dazu an, seine Uhrwerke mit Musik und Automaten zu verzieren. Schnell erregen diese die Aufmerksamkeit wohlhabender und anspruchsvoller Kunden.

1758
1773
Automate 1
1773

Die Automaten

Nach seiner Rückkehr nach La Chaux-de-Fonds im Jahr 1759 ermöglicht die aus Spanien mitgebrachte große Geldsumme es
Pierre Jaquet Droz, sich vollständig der Fertigung seiner Uhren, Pendeluhren und berühmten Automaten zu widmen. Zusammen
mit seinem Sohn Henry-Louis und dem Nachbarssohn Jean-Frédéric Leschot, den er nach dem Tod von dessen Mutter aufnimmt
und als seinen Adoptivsohn betrachtet, macht er sich also an die Arbeit. Dies ist der Beginn einer engen und erfolgreichen Vereinigung.

Ab dem Jahr 1773 bringt das Haus Jaquet Droz und Leschot immer fortschrittlichere und perfektere Automaten auf den Markt, deren Krönung die drei Androiden – der Schreiber, der Zeichner und die Musikerin – darstellen, welche 1774 in La Chaux-de-Fonds vorgeführt werden. Die drei Meisterwerke ziehen Begeisterte aus der ganzen Welt an. Sie verhelfen Pierre Jaquet Droz zu seinem hohen Ansehen und sichern dem Unternehmen einen unglaublichen Erfolg. Ein solcher Durchbruch verpflichtet die Jaquet Droz‘ natürlich dazu, ihre meisterhaften Schöpfungen zu zeigen. Somit brechen die Automaten von La Chaux-de-Fonds zunächst nach Genf und anschließend im Jahr 1775 nach Paris auf, wo sie König Ludwig XIV. und Königin Marie-Antoinette vorgeführt, bevor sie ihren Weg zu den wichtigsten Höfen Europas über London, Holland, Flandern im Jahr 1780 oder 1781 und den Norden Frankreichs fortsetzen. 1782 und 1783 kommen sie erneut nach Paris und 1784 nach Lyon. Sie werden ebenfalls am russischen Hof in Kasan, in Madrid und anderen Städten vorgestellt.

Automate 1
1774
1784
1784

GENF

Die Handelstätigkeit der Jaquet Droz im 18. Jahrhundert Zehn Jahre lang setzt das Unternehmen seine Ausweitung fort. In der ganzen Welt und vor allem in China verkauft es Uhren, Pendeluhren und singende Vögel. Doch das raue Klima in La Chaux-de-Fonds und der Nebel Londons schwächen die ohnehin schlechte Gesundheit von Henry-Louis.

Im Jahr 1784 lässt er sich schließlich in Genf nieder, wo er das künstlerische und literarische Leben sehr schätzt. Schon bald folgt ihm Jean-Frédéric Leschot und zusammen beschließen sie – ein Jahr vor Vacheron Constantin –, die erste richtige Uhrenmanufaktur der Stadt zu gründen und gleichzeitig die Fertigung von Zeitmessern mit großen Komplikationen in diese zu integrieren. Das Talent und Interesse, welches Henry-Louis Jaquet Droz und Jean-Frédéric Leschot in das Genfer Gemeinwesen einbringen, treffen sehr schnell auf Anerkennung. Die Stadt Genf verleiht ihnen das Ehrenbürgerrecht und bezieht sie in ihre Aktivitäten mit ein. Jaquet Droz wird von der neu errichteten Société des Arts aufgenommen und arbeitet aktiv an der Entwicklung des technischen Unterrichts mit.

Er trägt außerdem zur Errichtung einer Schulfabrik für Kadraturen von Uhren mit Minutenrepetition in dieser Stadt bei und entwickelt zahlreiche Projekte, die sowohl die Uhrmachertechnik an sich als auch die Berufe um die Uhrmacherkunst herum betreffen. Pierre Jaquet Droz zieht in das Haus des Uhrmachers Dental an der Ecke der Straßen Rue Molard und Rue du Rhône ein, wo sich bereits die Werkstätten und die Wohnung seines Sohnes befinden.

2000
2000

Unaufhörlicher Erfolg

Seitdem die Marke im Jahr 2000 von der Swatch Group übernommen wurde, ist sie in ihren Heimatort La-Chaux-de-Fonds
zurückgekehrt und hat sich im Sommer 2010 in ihrem nagelneuen Atelier der Haute Horlogerie eingerichtet. Der neue
Standort von 2.500 Quadratmetern verleiht Jaquet Droz neuen Schwung und stellt, ganz im Zeichen seiner Uhren, eine Stätte
des uhrmacherischen und kunsthandwerklichen Savoir-faire mit ihrem ganz besonderen Wesen dar, welche es der Marke
ermöglicht, der starken Nachfrage der Märkte und der Kunden nachzukommen.

2000

Unaufhörlicher Erfolg

Seitdem die Marke im Jahr 2000 von der Swatch Group übernommen wurde, ist sie in ihren Heimatort La-Chaux-de-Fonds
zurückgekehrt und hat sich im Sommer 2010 in ihrem nagelneuen Atelier der Haute Horlogerie eingerichtet. Der neue
Standort von 2.500 Quadratmetern verleiht Jaquet Droz neuen Schwung und stellt, ganz im Zeichen seiner Uhren, eine Stätte
des uhrmacherischen und kunsthandwerklichen Savoir-faire mit ihrem ganz besonderen Wesen dar, welche es der Marke
ermöglicht, der starken Nachfrage der Märkte und der Kunden nachzukommen.

2002
2002

Einführung der Grande Seconde

inspiriert von einer im 18. Jahrhundert entworfenen Taschenuhr. Als zeitlose Ikone des Hauses Jaquet Droz
interpretiert sie die Grand Feu-Emailmalerei auf einem Zifferblatt, auf dem die dezentrierte Stunden/Minutenanzeige
bei 12 Uhr auf die Sekundenanzeige bei 6 Uhr trifft.

2009

Nicolas G. Hayek

übernimmt die Führung von Montres Jaquet Droz.

2010
2011
2011

Jaquet Droz integriert Les Ateliers d’Art

in das Atelier de Haute Horlogerie und führt somit das seit Generationen weitergegebene Savoir-faire fort, das wichtig für die Marke ist.
Als Hommage an die hochqualifizierten Kunsthandwerker werden einige ausgesuchte Modelle der Jaquet Droz-Kollektion mit
hervorgehobenen Skulptur- und Gravurarbeiten, Miniaturmalerei und Glanzblättchendekor versehen.

2012
2012

Ausstellung
„Automates et merveilles“

Die mit der Unterstützung von Montres Jaquet Droz realisierte Ausstellung „Automates et merveilles“ hat der Öffentlichkeit das Talent von Jaquet-Droz und Leschot offenbart. Eine unglaubliche Anzahl an Modellen
und Informationen wurde zum ersten Mal in drei Museen des Kantons Neuenburg vereint: im Museum für Kunst und Geschichte von Neuenburg (Musée d’art et d’histoire), im Uhrenmuseum von Le Locle (Musée d’horlogerie)
und im Internationalen Uhrenmuseum von La Chaux-de-Fonds (Musée international d’horlogerie).

The Bird Repeater - Détails
The Bird Repeater
2012

The Bird Repeater

Der von den Kunsthandwerkern des Hauses kreierte The Bird Repeater wurde im November 2012 enthüllt, um die Geschichte, das Savoir-faire
und die Fantasie von Jaquet Droz zu vereinen. Als echter Automat vereint dieses einzigartige Modell alle bisher dagewesenen
Kunsthandwerke.

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